Wenn unsere Grenzen erreicht sind

Am Montag erreichte uns der Anruf einer verzweifelten Tierhalterin. Ihr 16 Jahre alter Kater frisst seit Tagen nichts, verkriecht sich und lässt sich nicht anfassen. Die verwitwete Frau lebt von Hartz IV und hatte kein  Geld um zum Tierarzt zu fahren. Über viele Wege hat sie versucht Hilfe zu bekommen, aber es gab niemand der ihr helfen wollte oder konnte.

 

Auch wir mussten leider passen. Der Monat mit so vielen Tierarztrechnungen war  für uns so hart, dass wir an unsere Grenzen gekommen sind. 

 

Außerdem sieht die Regel vor, dass wir nur Kunden helfen können, die schon eine Weile regelmäßig zu uns kommen, denn für alle reichen unsere Spendengelder leider nie.

 

Eine Ausnahme war auf Grund unserer hohen Kosten in diesem Monat  einfach nicht möglich.

Trotzdem ließ uns der Zustand dieser armen Katze keine Ruhe und so griffen wir mal wieder zum Telefon und suchten Hilfe bei Fido e.V..

 

Obwohl es ihr selbst nicht so gut ging, hat Renate sich sofort auf den Weg gemacht um Gringo zu helfen und ist mit ihm zum Tierarzt gefahren.

 

Er ist in keinem guten Zustand, mager und hat eine massive Entzündung im Maul. Nun wird er mit Antibiotika und anderen Tabletten behandelt. Ob ihm langfristig geholfen werden kann, werden die nächsten Tage zeigen.

 

Wie schön, dass Gringo nun jemanden an seiner Seite hat, der für ihn da ist. Egal, wie der Weg weiter gehen wird, es wird etwas für ihn getan um ihm seine Schmerzen zu nehmen. Alles guter, lieber Gringo und 1000 Dank an Fido e.V.

 

 

03.06.2016 : Kater Gringo wurde von seinen Leiden erlöst.


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