FIDO e.V. - ein toller Partner an unserer Seite

Malteserwelpe Tessa
Foto: Oetken

Das ist die 5 Monate alte Malteserhündin Tessa. Obwohl sie noch so jung ist, musste sie bereits an ihrem rechten Auge operiert werden, denn sie leidet unter einem Glaukom.

Die Halter haben diesen Eingriff von ihren Ersparnissen selbst bezahlt und anschließend vorsorglich sogar eine Hundekrankenversicherung für Tessa abgeschlossen.

Damit sind die Halter (Hartz IV /Rente) jedoch an ihre finanziellen Grenzen gekommen. Die Hundekranken-versicherung schließt natürlich die Folgebehandlungen des Auges aus und Tessa wird zeitlebens immer wieder zur Kontrolle des Augeninnendrucks in die Klinik müssen.

 

Wir können Welpe Tessa leider nicht unterstützen, aber wir konnten ihrem Frauchen und deren Mutter einen hilfreichen Kontakt vermitteln: FIDO e.V.

 

In den vergangenen Jahren ist FIDO e.V. schon so oft zur Stelle gewesen, wenn wir nicht weiter konnten: Johny, Picasso und Lucy sind nur 3 von vielen Fällen, die wir an FIDO e.V. abgegeben haben. Die  an FIDO e.V. vermittelten Sorgenfelle aus dem Jahr 2015 wurden erst gar nicht  in unserem Blog erwähnt. Aber mit freundlicher Erlaubnis von Eva und Renate durften wir einen Auszug aus ihrem Jahresbericht veröffentlichen. (siehe unten)

 

Wir können nicht die Welt retten, aber es ist ein sehr beruhigendes Gefühl, dass wir mit FIDO e.V. einen Partner an unserer Seite haben, der noch vieles möglich macht.

 

Auszug aus dem Jahresbericht von FIDO e.V.

Unsere Zusammenarbeit mit der Tiertafel RheinErft e.V. haben wir auch in 2015 sehr gerne fortgesetzt. Unsere von der Tiertafel im Vorjahr übernommenen Langzeitpatienten Lucy und Picasso haben sich Dank der Fürsorge unserer Tierärztin prächtig entwickelt.
Nachdem wir Klein-Lucy in 2014 zu einer neuen Prothese für ihr teilamputiertes
Vorderbeinchen verholfen hatten, gingen wir im Mai 2015 die immer dringlicher werdende Operation der Hüfte in einer Spezialklinik in Duisburg an, die ihr bedürftiges Frauchen niemals hätte finanzieren können. Als wir Lucy am Tag nach der OP aus der Klinik  abholten, war unsere tapfere kleine Patientin der Star der Klinik. Mit ihrer Prothese und einem großen Pflaster auf ihrem frisch operierten Hinterbeinchen tippelte sie fröhlich, als sei rein gar nichts gewesen, aus der Klinik. Der Heilungsprozess verlief ohne jede    Komplikation, und dank konsequenter Krankengymnastik mit ihrem Frauchen benutzte Lucy schon bald ihr rechtes Hinterbein ganz normal, was ihr vorher gar nicht möglich war.


Als wir Boxer Picasso Ende 2014 kennenlernten, war er ganz armer Hund mit vielen gesundheitlichen Baustellen, die teils auf seine Immunkrankheit Leishmaniose, aber auch auf Probleme mit seinen Gelenken zurückzuführen waren. Unsere Tierärztin hat ein
kleines Wunder vollbracht. Sie erarbeitete für ihn eine Spezialdiät auf Quarkbasis (!), die Frauchen auch mit ihrem geringen Einkommen leicht zuhause einhalten kann, die Picasso
schmeckt, und die ihm sichtlich gut bekommt. Sein vorher stumpfes Fell glänzt wieder, seine ständigen Verdauungsprobleme gehören der Vergangenheit an, und seine Blutwerte
haben sich seither deutlich verbessert. Auch an Lebensqualität hat Picasso  hinzugewonnen: dank eines besonderen Schmerzmittels hat Picasso wieder Freude
an Bewegung und Spiel.
Insgesamt 6 neue Fälle von medizinischer und tierärztlicher Versorgung haben wir in 2015
auf Vorschlag der Tiertafel RheinErft e.V. übernommen. Doch leider konnten wir nicht allen helfen. In ihrer finanziellen Notlage warten bedürftige Tierbesitzer oftmals zu lange mit einem eigentlich dringend erforderlichen Tierarztbesuch. So gab es für die Katzen Sam und Missy sowie die Hunde Diva und Rocky nur noch die Möglichkeit, sie von ihren Leiden zu erlösen und den Besitzern bei der Bestattung ihrer geliebten Tiere finanziell zu helfen.

 

Umso erfreulicher, dass wir in anderen Fällen Tier und Halter nachhaltig helfen konnten. Z.B. der Hündin Ännie, die unter erschreckenden Krampfanfällen litt. Eine gesicherte Diagnose war nur durch eine mit hohen Kosten verbundene MRTUntersuchung
in einer Tierklinik zu stellen, die die erwerbsunfähige Halterin nicht hätte aufbringen können. Bei der Untersuchung bestätigte sich der Verdacht, dass die kleine Hündin
unter Epilepsie leidet, die nun dauerhaft mit einem Medikament behandelt werden muss. Ännie ist inzwischen gut eingestellt und anfallsfrei, so dass sie sogar ihre Ausbildung zum Therapiehund fortsetzen konnte. Oder dem alten Purzel mit Cushing Syndrom und
seinem hochbetagten Frauchen. Die notwendigen Medikamente, die die Lebensqualität von Purzel deutlich verbessert haben, kann die Halterin aus eigener Tasche bezahlen, nicht
aber die regelmäßigen Blutuntersuchungen, die erforderlich sind, um für Purzel die jeweils richtige Medikamentendosierung festzulegen. Oder der Katze Schnuki, die sich bei einem
Sturz aus dem Fenster einen komplizierten Beinbruch zugezogen hatte, der in der Tierklinik in Duisburg kunstvoll operiert wurde. Bei einem Kontrollröntgen nach sechs
Wochen Sprungverbot für die Katze stellte sich heraus, dass die Metallimplantate
perfekt eingewachsen sind und Schnuki wieder einem normalen Katzenleben nachgehen darf, Sprünge aus dem Fenster natürlich ausgenommen!........

Den vollständigen Bericht gibt es hier als Download.

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FIDO Jahresbericht 2015
FIDO Jahresbericht 2015-1.pdf
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